Zu unserem zweiten Einsatz in dieser Woche wurden wir gestern gegen 17:00 Uhr nach Oberhohenried alarmiert. Dort kam es infolge der Vermischung zweier Chemikalien zu einer Dampfbildung, die bei mehreren Personen Reizungen verursachte.
Neben den Feuerwehren aus Ober-/Unterhohenried, Sylbach und Haßfurt wurden auch die Dispogruppe Dekon (Aidhausen und Knetzgau) sowie wir mit der Dispogruppe Messen alarmiert. Wir rückten mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz sowie dem CBRN-Erkundungswagen aus.
Vor Ort stellten wir unser Equipment zur Identifikation und zum Nachweis von Gefahrstoffen zur Verfügung. Dieses wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Einsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzug eingesetzt.
Nachdem einer der Stoffe identifiziert werden konnte, recherchierte die Besatzung des CBRN-Erkundungswagens die von dem Stoff ausgehenden Gefahren, die erforderliche Schutzkleidung sowie mögliche Maßnahmen zur Neutralisierung bzw. Beseitigung der Gefahr.
Nachdem die Chemikalie verdünnt und die betroffenen Räumlichkeiten ausreichend belüftet worden waren, führten wir abschließend eine erneute Messung durch. Dabei konnten keine weiteren relevanten Belastungen festgestellt werden.
Nach rund drei Stunden konnten unsere zwölf Einsatzkräfte den Einsatz beenden und den Heimweg nach Sand antreten.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit













